Bei strenger Beachtung der Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen sind einzelne Krankenhausbesuche wieder erlaubt.

RHEINISCH-BERGISCHER KREIS / OBERBERGISCHER KREIS Nachdem die Landesregierung NRW eine Lockerung der Betretungsverbote für Krankenhäuser und Rehakliniken beschlossen hat, möchten die Kliniken im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis das von den Klinikleitungen ausgesprochene Besuchsverbot ebenfalls lockern.

  • Das Evangelische Krankenhaus in Bergisch Gladbach hat die Besuchsregelungen seit dem 20. Mai gelockert.
  • Das Kreiskrankenhaus in Gummersbach, das Kreiskrankenhaus in Waldbröl und das St.-Josef-Krankenhaus in Engelskirchen werden ab dem 25.05.2020 den Besuch eines Angehörigen pro Tag und Patient am Nachmittag zulassen.
  • Das Sana-Krankenhaus in Radevormwald und die Helios-Klinik in Wipperfürth, werden den Patientinnen und Patienten den Besuch von jeweils einem Angehörigen nachmittags ab dem 02.06.2020 ermöglichen.
  • Bis zur weiteren Lockerung am 25.05.2020 bzw. 02.06.2020 werden die Kliniken wie bisher in begründeten Fällen, wie z. B. im Bereich der Kinder- oder Palliativstationen oder bei Demenzerkrankten, nach individueller Absprache auch Ausnahmen vom Besuchsverbot gestatten.
  • Die Reha-Kliniken in Reichshof, Nümbrecht und Engelskirchen erarbeiten derzeit ein konkretes Besuchskonzept und werden die Patientinnen und Patienten separat über die Besuchsmöglichkeiten informieren.

Landrat Jochen Hagt zeigt sich über die, mit den Klinikleitungen in einer Telefonkonferenz getroffenen Regelungen erfreut: „Es ist wichtig und trägt zum Genesungsprozess bei, wenn alle Patientinnen und Patienten ab dem 25. Mai 2020 bzw. 02. Juni 2020 ihre Angehörigen wieder regelmäßig sehen können“.

Die Leiterin des Gesundheitsamtes Kaija Elvermann ergänzt: „Angesichts des stärkeren Infektionsgeschehens im Norden des Kreises ist es nachvollziehbar, dass die Kliniken in Radevormwald und in Wipperfürth erst ab dem 02.06.2020 einen täglichen Besuch durch ihre Angehörigen ermöglichen.“

Dr. med. Andreas Hecker, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie und Ärztlicher Direktor des EVK, appelliert an die Angehörigen der Patienten, die Hygienevorgaben ernst zu nehmen und zu befolgen: „Sie schützen damit nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Angehörigen und unsere Mitarbeiter.“ Besuche sollten auch weiterhin auf das notwendige Maß reduziert werden. Die Regelungen gelten bis auf Weiteres. „Das Krankenhaus wird die Umsetzung im Alltag genauestens beobachten und ggf. nachjustieren“, betont Dr. Hecker.

Was es zu beachten gilt:

Eine Lockerung in Corona-Zeiten ist nicht mit dem von vor der Pandemie bekannten Normalzustand zu vergleichen. In der Regel gilt:

  • Besucher sollten sich vorher telefonisch in der Klinik anmelden.
  • Jeder Besucher muss einen Screening-Bogen zur möglichen Nachverfolgung ausfüllen. Dieser kann an der Information der Krankenhäuser ausgefüllt, oder vorab im Internet auf der Homepage der jeweiligen Klinik heruntergeladen werden.
  • Währen des gesamten Aufenthalts im Krankenhaus ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Nur ein Besucher pro Patient.
  • Maximal eine Stunde Besuchsdauer

Bitte informieren Sie sich vor einem Krankenhausbesuch genau, welche Auflagen in der betreffenden Klinik gelten und welche Besuchszeiten zur Zeit gestattet sind.

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